Mit Ängsten gut leben


Angst hat eine Schutzfunktion

Mit Angst gut leben

  • Ängste sind für ein gutes Leben notwendig. Angst hat eine Schutzfunktion, die uns auf Gefahren aufmerksam macht.
  • Angst zeigt sich in Form von Gedanken („Oh jee ich schaffe das nicht!“) und in unbewussten körperlichen Reaktionen  wie  zittern, Herzrasen, schwitzen oder  Atemnot. 

  • Angst hilft uns keine vorschnellen Handlungen zu tun und erst mal zu überlegen. Das ist für sicheres Verhalten im Straßenverkehr, wichtige Entscheidungen wie eine Urlaubsreise oder Job-wechsel zu treffen gut. 

  • Die unbewusste Angst-reaktion auf ein lautes Geräusch oder ein Knacken im Gebüsch bringt uns sehr schnell in Alarmbereitschaft, treibt den Adrinalinspiegel hoch und verschafft uns -wenn wirklich Gefahr droht- einen großen Vorteil. 

  • Angst hat eine wichtige Funktion, sie hilft uns beim Überleben und ist ein wichtiger Motor uns weiter zu entwickeln.

 

Angst als Grundausstattung

 
  • Angst gehört also zur Grundausstattung des Menschen! Sie wird auch als primäre Emotion bezeichnet und setzt sich aus verschiedenen Aspekten zusammen.

  • Angst ist ein Gefühl, das wir in uns wahrnehmen können. Angst führt zu körperlichen Reaktionen und Reflexen. Im nachhinein können wir oft bewerten ob es sich um eine Bedrohung gehandelt hat oder nicht. Angst kann auch zu bestimmten Verhaltensweisen führen und sie kann auch den Gensichtausdruck verändern. 

    

Schutzfunktion der Angst

  • Die Funktion der Angst liegt im Schutz vor einer Gefahr. Wenn das Angstgefühl und die körperliche Reaktion aber nicht zum Auslöser passen also kein sinnvolles Verhalten ist, dann schränkt die Angst ein. Dann ist die Angst kein Schutz sondern eine Beschränkung. In diesem Fall macht es Sinn etwas gegen die Angst zu tun.
 

Warum kann Hypnose helfen

  • Wenn die Angst nicht einfach von alleine verschwindet und Sie immer in einer ähnlichen Situation Angst haben oder vor etwas Angst haben, dann haben Sie vielleicht keine bewusste Kontrolle mehr über Ihr Verhalten und Ihre körperlichen Reaktionen. 

  • Anders zu reagieren oder sich zu fühlen, funktioniert dann nicht mehr nur durch das Wollen. Hypnose kann helfen, um anders mit der eigenen Angst umzugehen. In der Hypnose entspannt sich Ihr Körper, dadurch fühlt sich die Angst anders an.  

  • Entspannung ist quasi der Gegenpol zur Angst. Wenn Sie tief entspannt sind, ist es einfacher sich die Angst anzusehen, darüber zu sprechen und über andere Verhaltensweisen nachzudenken oder sie sich vorzustellen. In einem entspannten Zustand in der Hypnose können Sie die Alltagsstationen mit der passenden sinnvollen Emotion erleben.

  • Manchmal kann es sinnvoll sein sich die Ursache der Angst anzuschauen. Bevor Sie das tun, ist es sinnvoll, dass Sie sich entspannen, damit Sie nicht von der Angst überflutet werden. In der Hypnose ist es oft leichter sich mit den Ursachen auseinander zusetzten. 

Angststörung

  • Es gibt verschiedenen Angststörungen. Die isolierte Phobie, Agoraphobie, Soziale Phobien, die Panikstörung und die generalisierte Angst. Wenn Sie nicht sicher sind, worunter Sie leiden, sprechen Sie mit Ihrer Ärzt*in.

Cookie Consent Banner von Real Cookie Banner